Vor der Therapie kommt die Diagnose. Je exakter diese ist, umso wirksamer und gezielter kann die Behandlung sein.
Bei der Diagnostik kommt es nicht nur auf die moderne apparative Ausstattung an, sondern auch darauf, wer damit arbeitet.
So, wie ein guter Handwerker mit schlechtem Werkzeug nicht befriedigend arbeiten kann, wird andererseits ein nachlässiger oder schlecht ausgebildeter Arbeiter selbst mit besten Geräten kein gutes Ergebnis erreichen.
Eine gute Diagnose beginnt mit einem guten Gespräch, der Anamnese. Hier werden im Dialog mit dem Patienten durch gezieltes Fragen mögliche Diagnosen eingegrenzt bzw. ausgeschlossen. Diese Anamnese ist von der Mitarbeit und Vorbereitung des Patienten abhängig.
Die danach folgende Untersuchung dient der Bestätigung oder dem Widerlegen der Verdachtsdiagnose.